Rückenschmerzen nachhaltig behandeln mit Osteopathie

Schmerzen unte­rer Rücken: Schlechte Haltung oder eine Fehlbelastung füh­ren zu Kreuzschmerzen, die sich im Iliosakralgelenk, kurz ISG genannt, bemerk­bar machen. Beim soge­nann­ten ISG-Syndrom ist das Zusammenspiel aus Muskeln, Faszien und Bändern ein­ge­schränkt. Kleinste Verschiebungen oder Blockaden füh­ren zu Bandscheiben-Problemen und Muskelverhärtungen und kön­nen star­ke Schmerzen ver­ur­sa­chen.
Schmerzen mitt­le­rer Rücken: Betroffen sind die Brustwirbelsäule, auch BWS-Syndrom genannt, Rippen-Wirbel Gelenke (Blockaden) und der Schulterbereich. Typische Merkmale sind Muskelverhärtungen im Bereich der Brustwirbelsäule, was die Beweglichkeit des Oberkörpers ein­schränkt. Die Rückenschmerzen sit­zen zwi­schen den Schulterblättern und dem Rippenbogen. Schmerzen tre­ten beim Atmen und in der Liegeposition auf und das Anheben des Arms kann schwer­fal­len. Bandscheibenbeschwerden sind sel­ten im mitt­le­ren Rücken fest­zu­stel­len.
Schmerzen obe­rer Rücken: Beschwerden sind im Nacken und dem Übergang zwi­schen Halswirbelsäule (HWS) und Brustwirbelsäule (BWS) spür­bar. Meistens ver­ur­sacht durch schlech­te Haltung am Arbeitsplatz, die zu einer Überlastung im Nacken- und Schulterbereich führt. Schulter-Nacken-Verspannungen oder Blockaden äußern sich durch Kopfschmerzen, Spannungskopf­schmerzen, Kieferfehlstellung (cra­nio­man­di­bu­la­re Dysfunktion), eine Verschiebung der ers­ten Rippe, einem stei­fen Hals oder schmerz­haf­ten Ausstrahlung bis in den Arm.

Ziel jeder mei­ner Behandlungen ist es, die fehl­ge­form­ten Körperstrukturen, ins­be­son­de­re die gekrümm­te und in sich ver­dreh­te Wirbelsäule zu stre­cken und durch ent­spre­chen­de Übungen aus dem wider­na­tür­li­chen Überhang zu brin­gen. Ferner wird dabei ange­strebt, die erreich­te Haltungskorrektur mus­ku­lär zu fes­ti­gen und dadurch Schmerzzustände zu besei­ti­gen oder zu mil­dern. Anatomische Grundkenntnisse wer­den in Einzelübungen erlernt, um eine Neuorientierung des Haltungsgefühls zu ermög­li­chen und den Patienten zu befä­hi­gen, das Erlernte in den Alltag zu inte­grie­ren.